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D-Link DIR-300 Erfahrungsbericht

Installation

Für die Installation der neuesten Freifunk-Firmware kann man komplett auf die Anleitung der Potsdamer Freifunker verlassen. Allerdings scheint das Skript von Alina manchmal einen Fehler zu haben, weil kurz nach dem Start der Prozedur die Netzwerkschnittstelle ihre Adresse verlor. (***Edit: Alina sagte mir, dass daran wohl mein KNetworkmanager schuld sei. Mit dem Gnome Networkmanager läuft es wohl ohne Probleme***) Diese musste ich dann händisch nochmal setzen und das flashen beginnt. Im Gegensatz zur Fonera ist das beim DIR-300 in unter 10 Minuten erledigt.

Das Skript ist momentan nur für Linux verfügbar. Windows-Benutzer müssen dann wohl auf die etwas frickelige Variante mit dem Linux in einer virtuellen Maschine auskommen.

Konfiguration

Die Konfiguration geschieht über die Weboberfläche im Administrationsbereich. Es mussten einfach nur im Freifunkassistent eine Adresse vergeben und Häkchen bei OLSR und DHCP gesetz werden. Dann einmal auf Speichern&Anwenden klicken und auf ein Neuladen des Fensters warten. Schlussendlich noch Kanal 5 und die ESSID "jena.freifunk.net" eingeben und dann wieder Speichern&Anwenden. Es gab keine Aufhänger oder Abstürze.

Betrieb & Fazit

Ein Blick auf das Statusfenster von OLSR offenbart, dass der DIR-300 es sich dann in der Wolke gemütlich macht und Verbindungen aufbaut. Das Wlan-Lämpchen blinkt unermüdlich und zeigt drahtlosen Verkehr an. Der probeweise per Kabel angeschlossene Laptop bekam eine Adresse zugewiesen und sein Surfen war problemlos möglich. Auch Instant Messaging via Jabber klappt, eine weitere Konfiguration war nicht nötig.

Insgesamt macht das Gerät einen runden Eindruck. Die Installation und Konfiguration ist locker innerhalb von 30 Minuten zu erledigen und erfordert keine speziellen Kenntnisse. Es ist zudem klein und kann an der Wand befestigt werden. Auch ein Wechsel der beigefügten Stummelantenne (Anschluss über R-SMA) ist möglich.

DIR-300 auf Fensterbrett